(Dieser Beitrag wurde am Samstag, den 18.02.2017 geschrieben – zu dem Zeitpunkt war unser Blog „zerstört“ )

Am Freitag vor einer Woche, den 10. Februar 2017 hat uns Alexander Derr von DERRENOVIERER.com auf unserer Baustelle besucht. Wir hatten ihn, wie zuvor einige andere Handwerker aus diesem Bereich, für den Innenausbau bestellt. Was uns bei Alex sofort auffiel, er war offen, gut gelaunt und kannte unsere Vornamen, mit denen er uns auch ständig angesprochen hat. Das Zwischenmenschliche hatte uns also auf Anhieb gepasst. Wir hatten während seines ganzen Aufenthaltes nur noch gehofft, dass wir uns auch preislich einig werden würden. Der erste Unterschied zu den anderen Malern, Trockenbauern etc. war, dass Alex weder die Maße, noch irgendwelche Pläne von uns wollte. Er nahm sein Lasermessgerät und hat das ganze Aufmaß für das Haus noch vor Ort gemacht. Für Tapeten und Fußleisten hatte er sogar Muster-Exemplare in einer Art überdimensionalem Katalog dabei. Am Sonntagvormittag hatten wir dann auch ein Angebot von ihm per E-Mail erhalten. Er bot uns bereits bei der Besichtigung an, Sachen wie Tiefengrund auftragen und Malervlies streichen, selbst zu übernehmen, um Kosten zu sparen. Es war ein Pauschalangebot mit diversen Positionen, sowie einige Arbeiten auf Stundensatz. Wir waren im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Am darauffolgenden Dienstag hatten die beiden Männer auch direkt losgelegt und mit Eckschienen setzen auf Stundensatz angefangen. Die restlichen, großflächigen Arbeiten werden pauschal pro Quadratmeter abgerechnet. Bisher sind wir mit der Arbeit sehr zufrieden und können DERRENOVIERER aus Hüttenberg bis zum heutigen Standpunkt weiterempfehlen.

Da ich fast täglich den ganzen Tag auf der Baustelle bin, konnte ich sogar die geniale Spachteltechnik bewundern. Alex greift da auf Spritzspachtel von AlligAtor zurück, der ähnlich wie Putz dünn auf die Decken und Wände gespritzt und dann abgezogen wird. Dabei muss der Spachtel gar nicht mehr vor Ort angerührt werden, da er im perfekten Mischverhältnis fertig in 25,00kg Plastiksäcken angeboten wird. Ich bin wirklich begeistert. Alex hat dazu den perfekten Vergleich gebracht: Du kannst mit einem Schraubenzieher arbeiten, oder du nimmst einen Akkuschrauber. Das Video, wie Alex den Spritzspachtel aufträgt, könnt ihr in unserer neu gegründeten Facebook-Gruppe Bauen mit KAMPA, aber richtig. bewundern. Hier posten wir mit bereits anderen Bauherren täglich Kleinigkeiten, die es bis in den Blog teilweise gar nicht schaffen. Parallel zu den Spachtelarbeiten war die ganze Woche unser Fliesenleger da. Das Bad und Gäste-WC sind somit fast fertig und werden ersten Räume sein, die genutzt werden können. Da wir die „Renovierer“ gebeten haben im oberen Stockwerk anzufangen bzw. dort zuerst die Arbeiten abzuschließen, können wir am Wochenende schon die Schlafräume tapezieren, unter der Voraussicht, dass wir bis dahin alle Tapeten beisamen habe, und dann endlich unser Boxspringbett aufbauen. Die Küche kommt vorraussichtlich frühestens am 20. März. Früher geht leider nicht mehr. Die Treppe kommt am Mittwoch den 22. Februar. Die Hauseingangstür kommt glaube ich auch noch in dieser Woche, spätestens aber in der nächsten Woche. Auf die Tür freue ich persönlich mich am meisten, weil ich dann einen NUKI oder Danalock installieren werde. Falls einer unserer Leser eine von beiden Varianten kennt oder hat, darf uns gerne Tipps geben.
Am Wochenende blieb uns leider auch nicht viel Zeit, trotzdem waren wir im / bei? IKEA und haben bereits die Möbel für das Gäste-WC gekauft. Im HORNBACH nebenan haben wir noch zwei spülrandlose Wand-WCs von Jungborn mit ultraflachem WC-Sitz und Nano-Beschichtung gekauft.

Weil wir bereits einen ganzen Tag für’s Bummeln „verschwendet“ hatten und ich am Sonntag noch im Büro arbeiten musste, blieb mir nichts anderes übrig als Sonntagabend um 20:00 Uhr nochmal zur Baustelle zu fahren. Ich musste nämlich noch die Bohrungen für die LED-Spots in den Decken im Erdgeschoss machen, weil die „Renovierer“ am Montag die restlichen Wände zuende gespachtelt haben. Kurz gesagt habe ich natürlich mehr Löcher fräsen müssen, als nötig, da teilweise unvorhersehbare Balken und Bohlen dazwischen kamen und auch beim Kabelziehen mussten auf längeren Distanzen weitere Löcher für den Durchzug her. Bis drei Uhr nachts bzw. morgens habe ich mich abgequält. Sogar die Straßenlaternen waren schon aus, als ich zurück in die Wohnung gefahren bin. Mehr ging wirklich nicht. Ich war so schlaftrunken, dass nur noch Chaos dabei herausgekommen wäre, hätte ich weitergemacht. Nun ist das komplette Haus von Innen gespachtelt. Morgen, am Dienstag, werden die überflüssigen Bohrungen in den Decken verspachtelt und dann fangen die Männer an zu Schleifen und ich gehe mit dem Tiefgrund hinterher.

Hier gehts zur Facebook-Gruppe