Spätestens drei Monate nach Spatenstich muss ein Fertighaus dem Bauherr übergeben worden sein. Oder so ähnlich… Heute war es dann auch bei uns soweit. Aber alles der Reihe nach.
Wo waren wir im letzten Blogbeitrag stehen geblieben? Ich hatte mich am meisten auf die Haustür wegen den Smartlock-Spielereien gefreut… diesen Beitrag hatte ich auf Facebook geteilt und schwups hatte ich eine Nachricht von Danalock erhalten. Es sei eine neue Generation unterwegs und ich werde eines der ersten Geräte auf Herz und Nieren testen dürfen. Daher werde ich ein ehrliches (Pro & Contra) Review schreiben und es euch dann hier vorstellen.

Doch es muss auch mal etwas schief gehen im Leben
Wie angekündigt, wurde unsere Treppe samt Hauseingangstür am Donnerstag den 23. Februar 2017 geliefert. Leider deutlich früher als angedacht. Um Punkt 9:00 Uhr auf die Minute genau statt vorgesehen um 14:00 Uhr. Darauf war ich nicht vorbereitet, da ich gerade mit dem zweiten und letzten Anstrich des Treppenhauses beginnen wollte, damit wir das nicht machen müssen, wenn die Treppe schon eingebaut wurde. Dadurch muss man nämlich zum einen höllisch aufpassen, zum anderen müsste das bequeme Rollgerüst abgebaut werden. „Es hilft alles nix“, wie man so schön sagt. Und so musste das Rollgerüst abgebaut werden, um Platz für die Treppe zu schaffen. Nachdem die Monteure noch die Tür gesetzt, die Treppenstufen abgedeckt hatten und anschließend wieder weg waren, habe ich in erster Linie die komplette Treppe mit Abdeckfolie abgeklebt. Das war wirklich Fummelarbeit, die kostbare Zeit in Anspruch genommen hatte. Danach haben wir das Gerüst etwas umgebaut und erneut aufgestellt. Sehr flexibel war ich mit dem Rollgerüst nicht mehr. Unten war die Treppe und oben der Wandvorsprung. Höllisch aufpassen war angesagt. Um die verlorene Zeit aufzuholen, habe ich mich natürlich ins Zeug gelegt. Und was passiert, wenn man sich beeilt? Genau…. Ständig habe ich wegen diversen Kleinigkeiten vom und wieder auf das Gerüst klettern müssen. Dabei habe ich einen 1/4 vollen Farbeimer ganz oben auf der Klappe des Gerüstbodens stehen lassen. Natürlich hatte ich das in der Hektik total vergessen bzw. es erst gar nicht realisiert was ich da eigentlich getan hatte. Als ich dann wieder von unten hoch kam und die Klappe öffnete, war es schon zu spät. Drei Liter weißer Farbe aus einer Höhe von etwa 5 Metern können sich extrem gut in einem Treppenhaus verteilen. Sogar an stellen, die nicht abgedeckt wurden… toll! Ihr könnt euch vorstellen, dass ich danach alles andere als produktiv war. Ich war aufgelöst, stinkesauer und unaustehlich. Leider hatten das später auch meine Mutter, meine Schwiegereltern und meine Frau abbekommen. Am nächsten Tag war allerdings alles wieder gut, nachdem ich mich bei allen Beteiligten entschuldigt hatte.

Nun sind insgesamt über zwei Wochen vergangen seitdem ich angefangen habe und ich streiche immer noch. Gefühlt werde ich nie fertig. Für den ersten Anstrich verwenden wir übrigens auf Anraten unseres Malers Grundweiß von Alligator, um Schmieren und Streifen vorzubeugen. Für den zweiten Anstrich nehmen wir die Innenfarbe TopClassic von MALERPLUS. Das Treppenhaus ist die größte Fläche und ist dafür schon fertig. In allen weiteren Räumen bin ich mit Grundweiß durch und muss jetzt nur noch mit der Innenfarbe ein Mal streichen. Es sind WELTEN, wenn man das Endergebnis sieht!

Hausübergabe
Die Hausübergabe verlief heute eigentlich recht schnell und unkompliziert, sodass es darüber kaum etwas zu berichten gibt. Wir haben mehr geplaudert, als es für das Übergabeprotokoll erforderlich gewesen wäre. Vor Ort waren unser Verkäufer und ständiger Begleiter Wolfgang Schäfer und unser Bauleiter Sebastian Vieregge, der seinen Job wirklich großartig macht. Beide sind Mitglieder unserer Facebook-Gruppe Bauen mit KAMPA, aber richtig. Ihr dürfte gerne der Gruppe beitreten und die beiden bei Bedarf kontaktieren. Die größte und einzige Beanstandung, die wir heute auf dem Herzen hatten, ist allerdings bereits seit gestern geklärt und wird in fünf Wochen erneuert. Mir ist das bei der Treppenmontage erst gar nicht aufgefallen, doch meine Frau findet das schrecklich. Der Bauleiter und ich sind allerdings absolut bei Ihr und so hat Sebastian alles daran gesetzt, dieses Malheur aus der Welt zu schaffen. Bei der Planung der Treppe wurde nämlich eine zu kurze Stirnwange eingeplant, sodass man bei der Draufsicht noch ein Stück von der Decke? sieht. Doch wie erwähnt, ist das auch bald Schnee von gestern.

 

Hier geht es zu unserer KAMPA-Facebook-Gruppe